Wie Mitarbeiter motivieren? - Hiermit sagen Sie Leistungstiefs ade!

Mitarbeiter motivieren – nur wie? Hiermit sagen Sie Leistungstiefs ade!

Leistungssteigerung auf Knopfdruck? Das funktioniert wohl nur bei PS-Maschinen. Und trotzdem – Sie wissen es einfach: Da geht noch mehr!

Ihr Unternehmen hat zwar gute Ideen, der Funke will aber einfach nicht auf die Belegschaft überspringen. Wie gern würden Sie jetzt einfach den richtigen Schalter umlegen, der alle Kollegen an einem Strang ziehen lässt – und damit den nächsten Schritt der Unternehmensentwicklung einläuten!

Doch was genau kann dieser Schalter sein?

Bedürfnisse sind verschieden. Während der eine sich sehnlichst die betriebseigene Kita wünscht, macht sich ein anderer Gedanken zur Alterssicherung. An anderer Stelle sorgen ggf. abteilungsinterne Unstimmigkeiten für Unmut oder mangelhaftes Equipment behindert den Arbeitsfluss und sorgt für Frustration.

Womit anfangen?

Damit Ihre Mitarbeiter nicht ins Motivationstief abrutschen, sollten Sie auf diese Bedürfnisse eingehen.

An welchen Schrauben Sie als Erstes drehen sollten, lässt sich nicht sofort erkennen. Reine Spekulation verspricht keine besonders hohe Trefferquote. Die Devise lautet daher: Fragen Sie die Betroffenen selbst!

Eine Mitarbeiterbefragung (MAB) gibt einen repräsentativen Einblick ins Bürogeschehen und zeigt Ihnen unmissverständlich, an welchen Punkten Sie ansetzen sollten und wo es Potenziale zu fördern gibt.

Was eine gelungene Motivation Ihrer Belegschaft ausmacht und wie Sie den gewünschten Leistungsschub durch eine MAB bewirken können, verraten wir Ihnen hier.

 

Handlungsbedarf erkennen – Signale senden

Essenz einer jeden Mitarbeiterbefragung ist es, einen konkreten Handlungsbedarf zu erkennen.

Das Schöne ist: Mit einer MAB kann man nichts falsch machen! Wer rechtzeitig einlenkt, kann mit ihr nur Gutes bewirken und macht mit seinem Unternehmen eventuell noch einen Schritt nach vorn.

Die Effektivität liegt schon in den Signalen, die Sie durch eine MAB aussenden!

Indem Sie Mitarbeiter um ihre Meinung bitten, binden Sie sie in den Prozess der Lösungsfindung ein. Auch in der Hierarchie eher unten angeordnete Abteilungen erhalten eine Stimme und haben die Möglichkeit, Wünsche und Ideen für Optimierungsprozesse einzubringen.

Jede Meinung ist wichtig, jeder Einwand zählt! Wer mit dieser Message an seine Belegschaft herantritt, signalisiert den Willen zur Teamarbeit und sorgt allein durch den authentischen Willen zur Optimierung schon für Motivation unter seinen Mitarbeitern.

 

Motivationsgarant Arbeitsklima

An manchen Tagen fällt es Ihren Mitarbeitern vielleicht nicht leicht, um Punkt 9 die Motivation für den bevorstehenden Arbeitstag aus dem Ärmel zu schütteln. Wer eine schlaflose Nacht am grippalen Kinderbett verbringt und morgens im strömenden Regen den Bus verpasst, steht wohl nicht mit der besten Laune auf der Matte.

Und dass jeder einmal einen schlechten Tag hat, ist ja auch ganz normal. An solchen Tagen ist der schon gestresst eintreffende Mitarbeiter mehr denn je auf eine motivierende Arbeitsatmosphäre angewiesen!

Hapert es dagegen beim allgemeinen Arbeitsklima, kann das große Auswirkungen auf die Leistungsbereitschaft haben.

Eine Befragung zur Mitarbeiterzufriedenheit zeigt Ihnen genau, an welchen Stellen Sie ansetzen müssen oder bereits erfolgreich laufende Konzepte ausbauen können.

So lassen Sie keine Chance zur Weiterentwicklung des Unternehmens ungenutzt!

 

Was macht gutes Arbeitsklima aus?

Die wahrgenommene Atmosphäre am Arbeitsplatz setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen. Diese Aspekte erscheinen oft so simpel, dass sie leicht als selbstverständlich hingenommen werden.

Es lohnt sich daher, in einer MAB gezielt nach der individuellen Wahrnehmung der Aspekte zu fragen. Je nachdem wie die Ergebnisse ausfallen, können die folgenden Punkte als wichtige Ansätze zum Wiedererwachen bzw. dem Ausbau der Leistungsbereitschaft dienen.

Ein guter Draht unter Kollegen

Der tägliche Umgang miteinander ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Aufgaben, die nach einer guten Teamarbeit verlangen, stärken das Gruppengefühl immens.

Auch wenn die eine oder andere Klatschtante gelegentlich zu etwas mehr Disziplin ermahnt werden muss, ein persönlicher Austausch zwischen den Bildschirmen sollte an sich nicht unterbunden werden!

Wer seine Werktage stumm im Kasten dahinfristet, verliert schnell den Spaß an der Sache.

Die Frage nach den Hierarchien

Ein lockerer und freundlicher Umgang kann auch abteilungsübergreifend möglich sein.

Für Sie als Vorgesetzten gibt es deutlich mehr Möglichkeiten als nur den besten Freund oder den unnahbaren Unternehmensleiter zu verkörpern.

Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie keine Angst davor haben, wichtige Entscheidungen zu treffen, sich jedoch keinesfalls auf Ihrer Machtposition ausruhen.

Die Wertschätzung

Gute Leistung darf anerkannt werden! Und wenn es nur das gute alte „Danke dafür!“ in einer kurzen Antwort-Mail ist. Sätze wie „das ist schließlich Ihr Job“ pflanzen hingegen wahre Motivationskiller unter der Belegschaft.

Es muss nicht immer gleich eine Parade sein. Anerkennende Gesten, auch im kleinen Rahmen, zeigen den Mitarbeitern, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Das stärkt das Selbstvertrauen und spornt an.

Das Ambiente im Büro

Über Feng-Shui mag es geteilte Meinungen geben, Fakt ist aber: Ihre Belegschaft verbringt einen entscheidenden Anteil der Woche im Büro und sollte sich daher auch räumlich wohlfühlen.

Saisonale Dekorationen oder die eine oder andere Grünpflanze im Blick verhindern die Wahrnehmung des Büros als sterilen Arbeitsraum.

Mit einem ansprechenden Ambiente steigt das Wohlbefinden und die Arbeit geht gleich viel leichter von der Hand.

 

Talente finden – Potenziale ausschöpfen

Eine MAB muss nicht nur Schwachstellen offen legen. Es lohnt sich, den Blick auch auf die besonders gut organisierten und funktionierenden Parts im Betrieb zu richten.

Indem Sie erfolgreiche Abteilungen oder besonders leistungsstarke Mitarbeiter um ihre Inputs bitten, lassen sich bewährte Konzepte auf andere Arbeitsbereiche und Mitarbeiter übertragen. Indem alle voneinander lernen, können Sie also die Leistung im Unternehmen steigern.

Außerdem: Wenn Sie ein herausstechendes Talent in der Belegschaft im Auge behalten, sparen Sie sich bei der nächsten Führungsbesetzung vielleicht sogar das Budget für den Headhunter.

Ich kann was, wovon du nichts weißt, und das ist …

Unternehmensrelevant!? Zugegeben, das Miterleben des Whitney Houston Covers von der letzten Weihnachtsfeier würden Sie vielleicht lieber ungeschehen machen, dennoch sollten Sie nicht pauschal allen besonderen Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter den Rücken kehren.

Ob besondere Soft Skills oder Sprachkenntnisse, viele Qualifikationen entwickeln sich mit der Zeit und führen dazu, dass Mitarbeiter sich ab einem gewissen Punkt unterfordert fühlen.

Mit einer MAB können Sie in Erfahrung bringen, ob Interesse am Ausbau neuer Themen- und Arbeitsbereiche besteht. Und den Interessierten gezielt die Chance geben, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen oder anderen zu vermitteln.

Wenn Sie eine MAB konkret mit dem Ziel verfolgen, ungeahnte Potenziale aufzudecken und zu nutzen, könnte Sie demnächst übrigens auch unser Artikel zum Personalfragebogen interessieren.

 

Nichts zu verlieren und viel zu gewinnen

Mit einer MAB gibt es nur Vorteile weit und breit. Jetzt steht nur noch eins zwischen den schönen Vorstellungen und dem tatsächlichen Leistungsschub: die Umsetzung.

Wichtig zu wissen: Ein gute MAB muss nicht zwangsläufig aufwendig sein.

Viele Unternehmen haben Mitarbeiterbefragungen bereits fest in ihre allgemeine Betriebsentwicklung eingebunden. Planung und Durchführung werden betriebsintern vorgenommen und auch die Auswertung wird selbst durchgeführt.

 

Die MAB in Eigenregie

Klar, wenn Sie sich eine komplette MAB auf die Tagesordnung setzen, ist das keine kleine Aufgabe, die man mal eben so zwischendurch erledigt.

Vergessen Sie nicht, dass Sie als Arbeitgeber zwar die Richtung vorgeben, aber keineswegs das komplette Projekt alleine stemmen müssen. Hier heißt es: Auf Teamwork setzen und gemeinsam einen Projektplan entwickeln!

Indem Sie die Belegschaft selbst von Anfang an in die Planung miteinbeziehen, senden Sie bereits die alles entscheidenden Signale. Damit ist schon vor der Austeilung des Fragebogens ein großer Schritt in Sachen Motivation getan.

Sie wollen sich an Ihre eigene MAB wagen? Keine Angst, wir lassen Sie mit der Aufgabe nicht allein. In dem Artikel „Mitarbeiterbefragung in Eigenregie? So gelingt sie Ihnen bestimmt!“ finden Sie eine genaue Anleitung zum richtigen Vorgehen.

 

Momentaufnahme oder Dauerbrenner?

Damit Ihre MAB den gewünschten Erfolg hat, sollten Sie möglichst früh festlegen, in welcher Form Sie eine MAB als Motivationsgarant in Ihre Unternehmensplanung mit einbinden möchten.

Der Testlauf

Sie können zum Beispiel mit einer einfachen Impuls- oder Meinungsumfrage starten.

Auf diese Weise ist es z. B. möglich, Umbrüche im Bürogeschehen oder die Einführung neuer Methoden zu bewerten. Einmalige Umfragen geben Ihnen einen Einblick in die derzeitigen Verhältnisse, stellen aber nicht mehr als eine Momentaufnahme dar.

Sie können aber auch wiederholt denselben Faktor wie z. B. die Wahrnehmung des Arbeitsklimas messen und die Entwicklung der Antworten beobachten.

Here to stay

Entscheiden Sie sich dafür, die MAB in die allgemeine Betriebsentwicklung miteinzubeziehen, geht es vor allem um Nachhaltigkeit. Eine systematische MAB kann zum Beispiel mit dem bestehenden Führungssystem verbunden werden.

Mit einer Benchmarking-MAB behalten Sie hingegen ganz bestimmte Aspekte im Blick und können Veränderungen in unterschiedlichen Abteilungen oder auch Altersgruppen miteinander vergleichen.

Regelmäßig durchgeführte MAB erinnern die Mitarbeiter daran, dass ihre Meinung immer noch gefragt ist, verpflichten Sie aber auch zu besonderer Sorgfalt im Follow-up-Prozess: Bei ausbleibenden Maßnahmen kann die geschaffene Motivation schnell wieder nachlassen.

Ihre Zielsetzung ist wichtig für die Planung der MAB. Näheres zur Gestaltung eines zielgerichteten Fragebogens liefert Ihnen demnächst ein weiterer Artikel zu diesem Thema.

 

Erfolgsfaktor Follow-up-Prozess

Wir haben es gerade schon angedeutet: Um den gewünschten Effekt mit der MAB zu erzielen, kommt es nach der Auswertung auf eine geschickte Umsetzung an.

Noch müssen Sie selbst allerdings gar keine Entscheidung darüber treffen, ob eine Abteilung mehr gefördert werden sollte oder Sie sich an anderer Stelle in Zukunft vielleicht doch stärker durchsetzen müssen.

Sie haben Ihren Mitarbeitern bereits vermittelt, dass ihre Meinung zählt. Da erscheint es nur logisch, dass Sie die Belegschaft auch in die Maßnahmenentwicklung miteinbeziehen.

Einen besonders guten Eindruck macht es, wenn Sie die allgemeinen Ergebnisse möglichst zeitnah nach der Befragung bekannt geben. Verbunden mit einem herzlichen Dankeschön für die rege Teilnahme werden Ihre Mitarbeiter gern dazu bereit sein, sich bei der Optimierungsfrage ebenso zu beteiligen.

So motiviert Ihre MAB nachhaltiger!

  1. Ideenfindung: Offene Diskussionen oder Workshops geben den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich über die Ergebnisse der MAB auszutauschen und konstruktive Optimierungsvorschläge einzubringen.
  2. Prioritäten festlegen: Die gesammelten Ideen müssen nun dahin gehend bewertet werden, welchen Aufwand und Nutzen sie im Ganzen für die Firma bedeuten. Aus dieser Perspektive lässt sich leicht ein Überblick gewinnen, an welchen Stellen der dringendste Handlungsbedarf besteht.
  3. Täglich grüßt die Kommunikation: Wie auch immer die finale Prioritätenliste ausfällt, die Mitarbeiter sollten möglichst schnell erfahren, warum bestimmte Themen zeitnaher angegangen werden als andere.
  4. Feedback zum Feedback: Teilen Sie bewusst kurzgehaltene Feedbackbögen an eine Stichprobe aus der befragten Mitarbeiterschaft aus. Hat die erste MAB bereits ihre Wirkung gezeigt, achten Sie nun auf Verbesserungsmöglichkeiten bei Struktur, Prozess oder Methodik der weiteren MAB.

Solange Sie sich die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen nun auch im Team vornehmen, kann nichts mehr schief gehen. Sie haben Ihre Mitarbeiter gefragt, sie in die Ideenfindung miteinbezogen und schließlich Taten sprechen lassen.

Die Anerkennung und das Vertrauen der Belegschaft sind Ihnen damit sicher. Und das bedeutet für Sie: Leistungstiefs ade!

 

Wie Mitarbeiter motivieren? Mit Mitarbeiterbefragungen!

Grundsätzlich gilt: Motivierte Mitarbeiter lassen sich in jedem Unternehmen schaffen.

Mit einer gut strukturierten Mitarbeiterbefragung demonstrieren Sie Ihrer Belegschaft nicht nur Ihr ehrliches Interesse am Arbeitsklima, Sie signalisieren ihnen auch, dass ihre Ideen wertvoll sind.

So wecken Sie (erneut) den Tatendrang unter den Kollegen und werden sich bei kommenden Meetings vor genialen Ideen kaum retten können. Die Mitarbeiter haben einen neuen Ansporn gewonnen und lassen Motivations- und Leistungstiefs im Nu hinter sich.

Wenn Sie gerne noch mehr zur Durchführung einer Mitarbeiterbefragung erfahren möchten, erfahren Sie in unserem Workshop „Muster zur Mitarbeiterbefragung: Erkennen Sie alle Potenziale!?“ im Detail, wie Sie eine MAB richtig realisieren.